Anstelle einer Vernissage laden die Künstlerin und das Kuratorium dazu ein, die Genese der Ausstellung während des Aufbaus zu besuchen. Wer möchte, kann mit der Künstlerin und den Anwesenden über die Ausstellung und die Kunstwerke ins Gespräch kommen. An den fünf Tagen, an denen die Bilder der Ausstellung installiert werden, ist auch, je eine Stunde gegen Ende der täglichen Arbeit (17:00 -18:00 Uhr), Musik zu hören. Es handelt sich dabei um bedeutsam gewordene Klänge zu gemeinsamen Wegstationen. Die Zusammenstellungen der Titel sind u.a. von Katja Schicht, Florian Ehing und Elmar Mellert.
Alle Veranstaltungen finden im Haus der Kath. Kirche statt, Königstr. 7, Stuttgart. Der Eintritt ist frei.
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Der Stuttgarter Verein „Kultur für Alle“ bietet viele Gelegenheiten an, um mehr Menschen die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Wir laden Sie zu einem „Kunsthappen“ am Nachmittag ein. Neben der Vorstellung des Projekts „KulTogether“ gibt es eine kurze Einführung in die aktuelle Ausstellung. Bei einem Getränk können sich Interessierte anschließend austauschen, besser kennenlernen und – wer weiß – vielleicht direkt zum nächsten Event verabreden.
Kooperation mit: Kultur für Alle e. V.
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Günter Schlienz und Floyd Wenzel vom Musik-Duo Navel sind am 15.11. und 13.12. am Nachmittag zwischen 15 – 18 Uhr und am 29.11. am Abend zwischen 18 – 21 Uhr in der Ausstellung zu Gast. Ohne Anmeldung. Eintritt frei.
Navel entstand 1998 aus einer spontanen Session befreundeter Musiker, die in dieser Konstellation ihre Begeisterung für improvisierte instrumentale Musik ausleben.
Die spontan komponierte Musik Navels wird in weiteren Arbeitsschritten gar zu stundenlangen Epen arrangiert, die Plattenfirmen im In- und Ausland schon seit 1998 auf unterschiedlichen Tonträgern veröffentlicht haben.
Die Sessions finden nicht nur im Studio statt, sondern auch mit Publikum, wie in der Ausstellung „insight: ALL OF ME – Ute Zeller von Heubach“. Das Ziel ist es den Erwartungshorizont der Zuhörerinnen und Zuhörer zu durchbrechen, sie situationsabhängig in die Kompositionen einzubinden und zu überraschen.Ein Beispiel für eines ihrer zugrundeliegenden Konzepte und für ihre Herangehensweise war z.B. ein etwa 1,50m hohes Pendel, dessen langsames Ausschwingen den Zeitrahmen und den Rhythmus eines Stücks einer musikalischen Session vorgab.
Bei einer anderen Aktion wurden beispielsweise kurze Papprollen mit aufgedruckten Gebrauchsanweisungen im Publikum verteilt. Die Papprollen sollten während des Konzerts über die Ohren gestülpt werden, was den Klangeindruck nicht unerheblich veränderte.
Ganz aktiv miteinbezogen wurde das Publikum bei einer Session, bei der Lichtschranken im Raum installiert waren, durch deren Aktivierung das Publikum zum direkten aktiven Part des musikalische Geschehen wurde. Durch das Auslösen der Lichtschranken wurden bestimmte Tonfolgen in das Spiel der Band integriert.
Ute Zeller von Heubachs Ausstellung „ALL OF ME“ bildet den idealen Rahmen für diese offene Form des musikalischen Arrangements.________
Ganz ohne Vorkenntnisse und Vorbehalte der Kunst begegnen und darüber nachdenken, das möchten die beiden philosophischen Praktikerinnen Christine Engel und Johanna Kosch mit Ihnen versuchen.

